Adresse:Strasse
2011 spielte der Kalender 14000€ ein, welche zu 100% an Obdachlose Einrichtungen gespendet wurden
Danke an alle Käufer und unterstützer
Genaue Zahlen gibt es nicht. Obdachlosigkeit ist meist das Ende einer Verkettung schicksalhafter Umstände: Verlust des Arbeitsplatzes, Verschuldung, familiäre Konflikte oder häusliche Gewalt. Obdachlose nächtigen in Parkanlagen, auf Bänken, unter Brücken, in Hauseingängen, Baustellen und Bahnhöfen. Sie sind Teil unsres Straßenbildes und unseres Alltags. Aber sie werden nicht wahrgenommen, ausgeblendet. Man wagt es nicht, ihnen ins Gesicht zu sehen.
Das Kalenderprojekt „Adresse: Straße“ der Agentur Formtreu Potsdam will diese Barriere aufheben. Es zeigt in zwölf kontrastreichen Schwarz-Weiß-Fotografien die unterschiedlichen Gesichter der Menschen auf der Straße. Dem jungen Berliner Fotografen Benjamin Jaworskyj gelangen mit seiner Kamera beeindruckende und berührende Momentaufnahmen von Persönlichkeiten mit Charakter, deren Lebensgeschichten sich in die Gesichter eingeschrieben haben. Unterschrift und Lebensmotto ergänzen die Motive, die mit dem ausdrücklichen Einverständnis der Obdachlosen entstanden sind. Der Kontakt zu ihnen entstand durch die Vermittlung der Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, über Anlaufstellen für Obdachlose in Berlin (Arztmobil, Theatergruppe) oder im Gespräch auf der Straße. Mit den Einnahmen aus dem Vertrieb des Kalenders werden ausschließlich Projekte für Obdachlose unterstützt: Zum Beispiel „RAD statt ratlos“, das jährliche Weihnachtsessen für Obdachlose in Berlin mit Frank Zander und andere Projekte. Der Kalenderspezialist KV&H Verlag (Harenberg, Heye, Weingarten) übernimmt Produktion und Druckkosten. „Wir verfolgen dieses engagierte Projekt mit Begeisterung und sind sicher, dass sich der Kalender sehr gut verkaufen wird“, freut sich Michael Bork, Geschäftsführer Vertrieb bei KV&H.
Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. übernimmt den Vertrieb des Kalenders, der für 20 Euro erhältlich ist.
Bibliographische Angaben
„Adresse:Straße“, Fotokalender mit 12 Schwarz-Weiß-Bildern von Formtreu Potsdam und Benjamin Jaworskyj.
Format 42 × 29,7 (A3 quer) cm. Verkaufspreis 20,00 €.
Weiterführende Links: www.adresse-strasse.com; www.diakonie-portal.de;www.obdachlosenfest.de; www.formtreu-potsdam.de; www.kvh-verlag.de;www.kalender-blog.de
Ansprechpartnerinnen für die Presse:
Petra Singer, KV&H Verlag GmbH, Telefon: +49 (0) 621 3901-387, E-Mail:petra.singer@kvh-verlag.de
Christiane Lehmacher-Dubberke, Diakonie-Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: +49 (0) 30 82097-110, E-Mail: Lehmacher.C@dwbo.de
Formtreu-Potsdam
Ines Schneider und Peter Jaworskyj
Als Dienstleister für Medienproduktion, Marketing und Fotografie beschäftigen wir uns im Alltag mit den Themen und Bildern der Werbewelt. Unsere Aufgabe ist es, diese Welt der Illusionen zu illustrieren, Unebenheiten zu glätten und Perfektion herzustellen.
Die Idee Menschen zu porträtieren, deren Lebensweg weniger geradlinig oder normal verläuft und deren Gesichter genau das widerspiegeln, ist im Gespräch mit unserem Fotografen Benjamin Jaworskyi entstanden. Von Beginn an waren wir uns einig, keine Klischees zu bedienen sondern die Gesichter, die Hände oder die Haltung der Menschen auf den Bildern sprechen zu lassen.
Mit der Entwicklung des Konzepts für „Adresse: Straße 2011“ merkten wir schnell, wir brauchen Partner. Partner, die Erfahrungen und einen Zugang zu den Obdachlosen haben. Und natürlich auch einen Sponsor für die Kalenderproduktion. Es überraschte uns, die Unterstützer schon im frühen Stadium des Projekts zu finden. Wir bedanken uns für das Vertrauen unserer Partner in unsere Idee und unsere Fähigkeiten. Neue IDEEN werden folgen und vielleicht setzen wir sie wieder gemeinsam um?!
www.formtreu-potsdam.de
post@formtreu-potsdam.de
Zum Fotografen Benjamin Jaworskyj
Ein junger Fotokünstler aus Berlin, der seit seiner Kindheit von der
digitalen Welt fasziniert ist und in der Urbanität Berlins eine
besondere Bildsprache entwickelt hat. Kreativität und Technik,
Fotografie und Bildbearbeitung sowie die unkompliziert junge
Arbeitsweise am Set machen den Stil von Benjamin Jaworskyj aus.
Aufgewachsen in der MTV Generation sucht er immer nach neuen kreativen
Ansätzen, ungewöhnlichen Perspektiven um seine Fotografie zu entwickeln.
Dabei können ihn Hürden wie Kreativloch, Studium und Schweinegrippe
nicht aufhalten.
www.benjamin-jaworskyj.de
bj@benjamin-jaworskyj.de